Dresden (dapd-lsc). Forscher der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus an der TU Dresden haben eine wesentliche Ursache für Erbkrankheiten entdeckt. Betroffen seien embryonale Chromosomendefekte wie Trisomie 21 (Down-Syndrom), teilte die Fakultät am Donnerstag mit. Der Grund für solche Krankheiten lasse sich auf die Eigenschaften von Bindeproteinen zurückführen. Die sogenannten Cohesine hielten in den Eierstöcken von Frauen die Chromosomenpaare in der richtigen Position. Im Laufe der Jahrzehnte würden diese Proteine allerdings an Bindekraft verlieren und abgebaut. Dadurch fielen dann die Chromosomen auseinander und beim Kind komme es zu einer Fehlverteilung.
In der Folge daraus lässt sich nach ...
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