Köthen (dapd-bwb). Die Vorsitzende der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft, Uta Seewald-Heeg, hat an die Unternehmen in Deutschland appelliert, sich in ihrer Werbung wieder stärker auf die deutsche Sprache zu besinnen. Deutsche Werbesprüche blieben besser im Gedächtnis und seien näher an der Lebenswirklichkeit, sagte sie in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dapd in Köthen zum Tag der Deutschen Sprache am 11. September. Wer die Sprache seiner Kunden spreche, werde auf Dauer erfolgreicher sein. Dazu sei jedoch mehr Kreativität notwendig.
Reklame mit vorwiegend englischen Texten sieht Seewald-Heeg nicht als "Zeichen von Internationalität und Attraktivität". Wörter wie hotline, sale, event, location oder account manager bauten unnötige Barrieren auf. Mit ihnen würde zudem Sprachlosigkeit gefördert. Für alle diese Begriffe gebe es sinnvolle deutsche Entsprechungen, sagte sie. Andere Bezeichnungen wiederum würden falsch interpretiert.
Seewald-Heeg bezeichnete es als Irrglauben, dass jeder Deutsche Englisch verstehe. Das Gegenteil sei der Fall. Selbst junge Leute könnten ...
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