Frankfurt/Main (ddp-rps). Der US-Autokonzern General Motors (GM)
will zur Sanierung seiner europäischen Tochter Opel/Vauxhall bis 2014
rund elf Milliarden Euro investieren. Dabei sollten 80 Prozent der
Produktpalette erneuert werden, sagte der Opel-Vorstandsvorsitzende
Nick Reilly am Dienstag in Frankfurt am Main bei der Vorstellung
seines Zukunftsplans für Opel/Vauxhall.
Gleichzeitig bestätigte er den geplanten Arbeitsplatzabbau, wonach
8300 der europaweit 48 000 Stellen wegfallen sollen. Allein in
Deutschland sollten 3911 der rund 25 000 Arbeitsplätze wegfallen. Wie
bereits bekannt, soll das Werk im belgischen Antwerpen geschlossen
werden. Dadurch würden die Kapazitäten um 20 Prozent reduziert.
Für die Umsetzung des Zukunftsplans bestehe ein
Finanzierungsbedarf von 3,3 Milliarden Euro, um den Geschäftsbetrieb
während der Sanierung aufrecht zu erhalten. 600 Millionen Dollar habe
GM bereits zum Finanzierungsplan beigetragen, zusätzlich habe GM im
Januar Vorauszahlungen von 650 Milliarden Euro geleistet.
Nun wolle GM mit den europäischen Regierungen darauf hinarbeiten,
von ihnen Kredite oder ...
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