Berlin (ddp). Das Bundesarbeitsministerium hat einen Bericht
relativiert, wonach der Staat für «Hartz IV»-Empfänger nun doch die
Zusatzbeiträge gesetzlicher Krankenkassen übernehmen soll. Die
«Bild»-Zeitung (Onlineausgabe) hatte gemeldet, es sei eine
gesetzliche Regelung geplant, nach der die Bundesagenturen für Arbeit
diese Zusatzbeiträge für Langzeitarbeitslose pauschal übernehmen.
Eine Sprecherin des Ministeriums dementierte das am Dienstag. Es
werde zwar über eine Gesetzesänderung nachgedacht, inhaltlich gebe es
aber noch keine Festlegungen.
Bisher müssen «Hartz IV»-Empfänger die Zusatzbeiträge, die einige
gesetzliche Krankenkassen erheben wollen, in der Regel selbst zahlen
oder über das Sonderkündigungsrecht von vier Wochen zu einer Kasse
ohne Zusatzbeiträge wechseln. In Fällen, in denen ein Kassenwechsel
«unzumutbar» ist, übernimmt allerdings schon jetzt der Staat die
Zusatzbeiträge.
Aus dem Arbeitsministerium hieß es, kurzfristig sollten die
Betreuer in den Jobcentern diese Härtefallregelungen ...
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